Sie sollen brechen

“Sie [Israelische Beamte] ließen ihre Hunde über mich herfallen & sie ließen die Hunde mich beißen… Sie zwangen mich für lange Zeit in eine schmerzhafte Haltung.”

Nabil Rajoub, ein palästinensischer Lehrer, der vor kurzem aus israelischer Haft entlassen wurde, brach unter Folter psychisch vollkommen zusammen. Er verbrachte 8 Monate in israelischer Haft, davon die letzten 10 Tage in Einzelhaft. Bei seiner Entlassung erkannte er zunächst seine Mutter nicht, bekommt er nun Besuch, versteckt er sich unter einer Decke.

Ein vor kurzem veröffentlichter Artikel in einer israelischen Tageszeitung zeigt, unter welchen massiven gesundheitlichen Folgen ehemaliger palästinensische Hungerstreiker leiden. Bspw. Maher Al Akhras: Ganze 103 Tage hungerte er gegen seine von Israel angeordnete Willkürhaft (also Haft ohne Nennung von Gründen, Beweisen oder gar Anklage). Er kann bis heute weder normal arbeiten noch am sozialen Leben teilnehmen. Bis heute kann er kaum laufen. Und er ist nicht der einzige, der seine Gesundheit verlor, um frei zu sein. Für grundlegendes Menschenrecht müssen Palästinenser:innen unter Besatzung vieles opfern…

https://www.haaretz.com/middle-east-news/palestinians/palestinians-freed-after-hunger-strikes-suffer-lifelong-mental-and-physical-damage-1.10455788

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