Quelle: Facebook - zuerst gefunden auf GazaPost

Oliven & ein Buchtipp: “Nahrs letzter Tanz” von Susan Abulhawa

In dieser Woche hat die alljährliche Olivenernte in Palästina begonnen. Unzählige Familien sind auf ihren Feldern & ernten gemeinsam. Es ist nicht nur Ernte, sondern auch ein Familienereignis: Omas, Opas sowie die Enkel sind dabei. Es wird gelacht, gesungen, gegessen. Leider werden sie dabei immer wieder von israelischen Siedlern & Soldat*innen angegriffen. So auch heute wieder. Daher nehmen internationale Helfer*innen & Aktivist*innen an der Olivenernte teil: Um die Übergriffe zu dokumentieren & den Palästinenser*innen bei der Ernte zu helfen & sie zu schützen. Auch sie werden dabei regelmäßig zur Zielscheibe von Gewalt durch Siedler & Soldat*innen.

“Sie wissen um den historischen & symbolischen Wert der Oliven für uns, da seit Jahrtausenden die Oliven die Hauptstütze und das Herzstück unseres sozialen, wirtschaftlichen und kulturellen Lebens sind. Es tut ihnen weh, die ununterbrochene Kontinuität indigener Traditionen zu sehen und sie kommen immer wieder mit ihren Waffen, um ihre Unsicherheit als Eindringlinge zu überspielen. Soldaten greifen ständig ein, nicht etwa, um die aggressiven Siedler aufzuhalten, sondern um sie zu schützen — in dem sie die Palästinenser verhaften, die sich selbst verteidigen. Die Logik des Kolonialismus ist unverständlich.”

– Auszug aus 👉🏼 “Nahrs letzter Tanz” von Susan Abulhawa, unserem Buchtipp für stürmische Herbstabende 🍁📕🍵

Während Nahr eingesperrt seit Jahren in Einzelhaft sitzt, verbringt sie ihre Tage damit, über die dramatischen Ereignisse nachzudenken, die in einem Besatzungsgefängnis enden. Susan Abulhawa zeichnet ein einzigartiges Porträt einer palästinensischen Frau, die sich weigert, ein Opfer zu sein.

Das kann Sie auch interessieren:

Zeitungsartikel zur Impfungleichheit unter Besatzung

24 Menschen sind in den letzten 24 Stunden im belagerten, seit 14 Jahren abgeriegelten Gazastreifen …