Filmplakat "Divine Intervention" - Die Bildrechte liegen bei den Produzenten

Filmtipp – “Divine Intervention” (2002)

Ein Film “Divine Intervention” (2002) vom Regisseur Elia Suleiman.

“Berührend, provokant und wunderbar seltsam!” — A. O. Scott, The New york Times

Der aus Nazareth stammende, palästinensische Regisseur Suleiman wurde 2002 mit diesem Film (zu Deutsch: Göttliche Intervention — Eine Chronik von Liebe und Schmerz) weltberühmt. Es handelt sich um eine anekdotenhaft zusammengesetzten Tragikomödie & eine Liebe, zwischen der wortwörtlich israelische Soldaten stehen.

Sprache: Arabisch mit englischen Untertiteln
Dauer: 1h32min
Genre: Komödie

Unter dem Deckmantel der banalen Normalität lässt sich die Stadt Nazareth auf den Wahnsinn ein. Unter dem Druck seines scheiternden Unternehmens nimmt ein Mann die Dinge selbst in die Hand und versucht, eine Kettenreaktion kleinlicher Fehden zu unterbrechen. Dabei bricht er selbst zusammen. Der Mann ist der Vater von E.S. Zwischen einem palästinensischen Mann, der in Jerusalem lebt & einer palästinensischen Frau aus Ramallah spielt sich eine Liebesgeschichte ab. Der Verliebte — E.S — schwankt zwischen seinem kranken Vater & seinem Liebesleben und versucht, beides am Leben zu erhalten. Aufgrund der politischen Lage endet die Bewegungsfreiheit seiner angebeten Frau am Kontrollpunkt der israelischen Armee zwischen den beiden Städten. Die intimen Begegnungen der Liebenden finden auf einem verlassenen Grundstück direkt neben dem Kontrollpunkt statt. Die Verliebten sind nicht in der Lage, die Realität von der Besatzung zu befreien. Sie sind nicht in der Lage, ihre Intimität im Angesicht der Belagerung zu bewahren. Eine Komplizenschaft des feierlichen Begehrens beginnt gewaltsame Auswirkungen zu haben, & entgegen aller Wahrscheinlichkeit kontern ihre wütenden Herzen mit Spasmen spektakulärer Fantasie.

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