Ein Bild sagt mehr als Tausend Worte

Aktuell laufen in Israel Koalitionsverhandlungen, nachdem vor 2 Wochen gewählt wurde. Während dieser Verhandlungen entstand dieses Bild: Ayala Ben Gvir, die Frau von Itamar Ben Gvir, dem Parteivorstehenden der rechtsextremistischen Otzma Yehudit, erscheint mit einer Waffe, als sie für ein Foto mit den anderen Ehefrauen der Vorsitzenden der politischen Parteien, darunter Sara Netanjahu, posierte. Die Partei ihres Mannes gilt als rechtsextrem, dem jüdischen Terrorismus der verbotenen Kahane nahestehend & ist nun drittstärkste Kraft im israelischen Parlament.

Für viele stellte sich die Frage, wie es sein kann, dass eine Pistole deutlich sichtbar in ihrem Rock steckte ohne den Protest der Sicherheitsbehörden hervorzurufen. Laut israelischem Gesetz ist Israelis das Tragen von Schusswaffen in der Öffentlichkeit erlaubt.

Nachdem sich israelische Politiker in dieser Woche zu Koalitionsgesprächen getroffen haben, verkündete die Likud-Partei von Netanyahu eine Einigung über die Verabschiedung von Gesetzen, die viele Außenposten im Westjordanland innerhalb von 60 Tagen nach der Regierungsbildung legalisieren würden. Dabei handelt es sich um israelische Siedlungen, die selbst nach israelischem Gesetz illegal sind. Außerdem haben sich Berichten zufolge am Mittwoch der designierte israelische Premierminister Benjamin Netanjahu & der Abgeordnete Itamar Ben Gvir darauf geeinigt, die 2005 geräumte Siedlung Homesh im nördlichen Westjordanland zu legalisieren.

Letztes Jahr haben wir einen ausführlichen Bericht über Ben-Gvir sowie die kahanistische Ideologie & Strömung geschrieben:

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